+ 41 43 888 25 38 lesen@maihof-bibliothek.ch

Die Vorbereitungen für die Geburtstagswoche begannen bereits im Frühjahr: unzählige Ideen, Projekte und mögliche Gäste wurden gesammelt, geprüft, und teilweise wieder verworfen.

Mit einem «Hochkaräter» der CH-Literatur starteten wir in die Woche: Charles Lewinsky las aus seinem Roman «Der Halbbart», in dem der junge Sebi in einem Schwyzer Dorf im frühen 14. Jahrhundert erfährt, wie man auch in sehr rauen Zeiten über die Runden kommt.

Der Mittwoch-Nachmittag stand ganz im Zeichen des Schwyzer Illustrators Patrick Mettler, der vor allem mit seinen Duft-Bilderbüchern um Geissbock Charly fast jedem Kind bekannt sein dürfte! So fanden sich denn auch über 40 Kinder ein, um dem Abenteuer von Charly, der wegen Geiss Alina nicht mehr wie ein Geissbock riechen wollte, zu lauschen. Als Primarlehrer und Familienvater hatte Mettler keine Mühe, mit so vielen Kids zu Rande zu kommen und machte sogar alle, die das wollten, zu seinen persönlichen Assistenten. Im Anschluss durften alle mit den Tipps des Illustrators dann selber ‘ran: es wurde gezeichnet und gemalt wie wild, und bevor es nach 2 intensiven Stunden auf den Heimweg ging, verriet Patrick Mettler noch, wie die Düfte auf die Seiten der Bilderbücher gelangen!

Am Donnerstag war dann der Abend Treffpunkt in der Bibliothek: Im BuchClub waren 2 Bücher Gesprächsthema, nämlich «Noah» von Takis Würger und «Herz auf Eis» von Isabelle Autissier. Die verschiedenen Ansichten waren zwar kontrovers, aber deshalb nicht minder spannend und interessant. Weil beim neu zu wählenden Lesestoff das Thema nicht mehr so «happig» sein sollte, fiel die Wahl auf den Titel «Quality Time» vom finnischen Autor Miika Nousiainen.

Nach dem Freitag zum «durchschnaufen» ging’s am Samstag bereits früh los mit den Überraschungen: Cüplimorgen, Roulette-Glücksrad und der Start des «bewegten» Bilderbuchs waren die «Haupt-Zutaten» für einen gelungenen Abschluss der Geburtstagswoche.

 

Das Bibliotheks-Team war zusammengerechnet über 80 Stunden im Einsatz (Backzeiten zuhause nicht mitgezählt), die sich aber nach vielen positiven und sehr netten Rückmeldungen definitiv «gelohnt» haben. Danke an alle Freundinnen und Freunde unserer schönen Bibliothek!

Carola, Manuela und Barbara